In der diesjährigen Weihnachtszeit präsentiert die Stiftung Casa de México en España vom 28. November bis 11. Januar 2026 auf ihrer Eingangstreppe eine wunderschöne Krippe - ein Werk von Alfonso Soteno Fernández, bestehend aus zehn über 170 cm hohen Figuren aus rotem Ton. 20 kleinere Krippen in verschiedenen Handwerkstechniken bilden die Fortsetzung der Ausstellung.
Auch dieses Jahr ziert wieder eine wunderschöne Weihnachtskrippe die Haupttreppe der Einrichtung zur Förderung mexikanischer Kultur in Spanien. Die Ausstellung ist ein hervorragendes Beispiel für die kunsthandwerkliche Vielfalt der verschiedenen mexikanischen Bundesstaaten.
Die von Alfonso Soteno Fernández gestaltete diesjährige Hauptkrippe besteht aus zehn über 170 cm hohen Figuren aus rotem Ton, gefertigt von der renommierten Töpferfamilie Soteno. Die Figuren stellen die traditionelle Szene der Geburt Christi dar: die Heilige Familie, die drei Heiligen Drei Könige und die dazugehörigen Tiere.
Die Fortsetzung des Rundgangs bilden 20 in unterschiedlichen Techniken der volkstümlichen Handwerkskunst gefertigte Krippen aus mehreren Regionen des Landes. Die breite Vielfalt der Herstellungsverfahren, symbolischen Bedeutungen und Ausgangsmaterialien kommt im Know-how der mexikanischen Kunsthandwerker zur Geltung.
Die aus Metepec im Bundesstaat Mexiko stammende Familie Soteno genießt internationales Ansehen für ihre handwerklichen Töpferarbeiten. Die Familie ist bekannt für die Herstellung von Stücken wie „Bäume des Lebens” und trug zur Entwicklung Metepecs zu einem der wichtigsten Zentren für Töpferwerk in Mexiko bei. Die Töpferwerkstatt der Familie befindet sich am Stadtrand von Metepec, an der Autobahn nach Ixtapan de la Sal.
Diese Handwerkskunst befindet sich in ständigem Wandel, spiegelt aber gleichzeitig die mexikanische Geschichte wider. Das innerhalb der Familie erlernte kunsthandwerkliche Verfahren wird von Generation zu Generation weitergegeben. So würdigen die Kunsthandwerkerfamilien die Werte von Miteinander, Wissensvermittlung, Weitergabe und Mitwirken. Damit wird nicht nur die Volkskunst, sondern schon das volkstümliche Kunsthandwerkertum zu einem wichtigen Teil des immateriellen Kulturerbe Mexikos.
Die Fortsetzung des Rundgangs bilden 20 kleinere Krippen (11 davon Neuanschaffungen), für deren Herstellung verschiedene Handwerkstechniken aus mehreren Regionen des Landes zur Anwendung kamen. Zu den hier vertretenen Verfahren gehören etwa modellierter und glasierter Ton, geschnitztes Pfefferbaumholz, geschnitzter Vulkanstein, geschnitzter Obsidian, gravierte Kalebasse, von Hand modellierter Naturton mit Pastillaje-Technik, poliert mit mineralischen Engoben.